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Vorteile:

Baubiologie, ökologisches Bauen
Lehm ist örtlich verfügbar, wiederverwendbar, energie- und ressourcenschonend, hat angenehme Oberflächentemperaturen, setzt keine Schadstoffe frei, reguliert die Luftfeuchtigkeit, bietet Schallschutz und die allergene Belastung ist gering.
Schonung der Ressourcen
Bei Verarbeitung und Transport wird für Lehm nur sehr wenig Energie verbraucht (5 -10 Prozent der Energie für gebrannte Ziegel oder Beton), da er unweit der Baustelle oder sogar als Baustellenaushub gewonnen wird und bei der Verarbeitung Energie nur für Maschineneinsatz und  eventuell bei Vorfertigung für die Trocknung verbraucht wird. Lehm ist fast an allen Orten der Welt vorhanden, das Baumaterial aus Abriss kann problemlos wieder verwendet werden. Lehm ist ein Baustoff mit einer Recyclingrate von 100 Prozent.
Verarbeitung
Lehm greift im Gegensatz zu Kalk und Zement nicht die Haut an. Bei feuchter Verarbeitung ist die Staubbelastung sehr gering. Bei fachgerechter Anleitung ist ein hohes Maß von Eigenleistung und nachbarlicher Hilfe möglich.
Dauerhaftigkeit
Bei richtiger Verarbeitung haben Lehmbauten eine Lebensdauer von Jahrhunderten. Lehm altert bei guter Pflege in Würde.
Raumklima
Lehm ist sehr schallschluckend, speichert die Wärme und hat eine warm Oberfläche. Durch die ausgezeichnete Wasserdampfaufnahme und -abgabefähigkeit liegt die relative Raumluftfeuchtigkeit in einem sehr angenehmen Bereich.
Holzschutz
Wegen seiner geringeren Gleichgewichtsfeuchte als Holz hält der Lehm Holz, das er umschließt, trocken und schützt es vor Insektenbefall.
Wärmedämmung
Bei großem Zusatz anderer natürlicher Baustoffe, wie Stroh, Bims oder Holzschnitzel, kann bei einer akzeptablen Wanddicke von ca. 40 cm den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung entsprochen werden, ohne die Vorteile eines homogenen Wandaufbaus aufzugeben.

(LASA - Praxishilfe Nr.5)

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